Hallo zusammen,
Anfang dieser Woche hatte ich zwei Tage frei, und um nicht einfach nur dumm in Wellington rumzusitzen, bin ich spontan nach Napier gefahren. Carola, eine Freundin aus dem Hostel, ist mitgefahren, wodurch das Ganze gleich noch viel besser war.
In den 30er Jahren hat ein sehr starkes Erdbeben Napier zu großen Teilen zerstört. Und weil es praktisch, günstig und modern zugleich war, wurde die Stadt im Art Deco-Stil neu aufgebaut. Die ganze Stadt schwimmt auf dieser Welle, auch heute noch, irgendwie scheint dort die Zeit stehen geblieben zu sein, in Napier ist alles Art Deco: Restaurants, Hotels, Friseure, egal was…
Typisch sind die vielen Zickzack-Linien, aufgehende Sonnen, griechische Mythologie, Pastellfarben:




Diese „Treppenstufen“ in den Gebäuden sind auch recht typisch. (Und am „Art Deco Florist“ seht ihr, dass in Napier wirklich ALLES Art Deco ist…)

Hier genießen wir was ganz seltenes in Neuseeland: Apfelschorle, zwar ein bisschen viel Zucker drin, kommt aber dem, was wir von zu Hause aus kennen, doch schon sehr nahe.


Und während der ganzen Zeit blitzeblauer Himmel. (Als ich nach Wellington zurückkam, war ich vom Bahnhof bis zum Hostel vom Regen patschnass – wär ich mal besser in Napier geblieben…)

Unser Mittagessen war ein bisschen improvisiert (matschige Banane mit Nutella auf Toast klingt erst mal nicht so toll, war aber um so leckerer!), und gesunde Äpfel gab es auch noch.




Ein hübscher Wasserfall, leider waren die Pumpen im Becken unten so laut, dass die Illusion eines natürlichen Wasserfalls nicht lange gehalten hat.

Das Wahrzeichen von Napier (die Dame links im Bild ist gemeint!)
Am Dienstag haben wir auf diesem sehr schönen Minigolfplatz eine Runde gespielt, vielleicht nicht immer ganz nach den Regeln, dafür aber immer mit sehr viel Spaß!


„Immer schön locker aus der Hüfte!“

Carola triumphiert…

…und ich angel den Golfball aus dem Wasser.

Viele liebe Grüße,
Harald
