Hallo zusammen,

damit ihr euch ein bisschen besser vorstellen könnt, wo ich hier in Wellington wohne, hab ich mal ein paar Bilder vom Hostel und von den Leuten gemacht. Gestern war ein sehr schöner, sonniger Tag, und wir haben draußen in der Sonne gesessen. Wird ja auch langsam Zeit, schließlich fängt nächste Woche der Frühling an! :-)

Das hier sind Carola und Alan,

und das hier ist Laura.

Hier draußen sitzen immer die Raucher,

und von hier verschicke ich meine E-Mails und schreibe neue Einträge für das Blog – wenn denn mal einer der Computer frei ist.

Dies ist die Küche, wo ich kulinarische Meisterwerke wie Toast oder Pasta zubereite. Abends ist es – wie auf dem Bild – immer recht voll.

Und dies ist das Fernseh-Zimmer, aber da findet man mich höchst selten.

Stattdessen sitze ich abends viel lieber am großen Esstisch, wo es eigentlich immer ganz lustig ist: Viele Leute, neue und bekannte, mit denen ich mir was erzählen oder Karten spielen kann. Ich hab auch schon einige schöne neue Spiele gelernt, die wir dann mal ausprobieren müssen, wenn ich wieder zu Hause bin.

Hier seht ihr Anin (links) aus Münster und Franzi (aus Hannover), am einen Ende vom großen Tisch,…

…, und Katharina (Mitte), Dorien und mich am anderen Ende der Tafel.

Weil einige danach gefragt hatten, hier mal ein Bild von mir in meiner Kellner-Uniform. (Ich finde ja, ich sehe eher wie ein Schornsteinfeger als wie ein Kellner aus, aber mich hat ja wieder keiner gefragt…)

Und wo ich schon mal gerade da bin, das ist hier das Zimmer, in dem ich schlafe:

Ich gebe zu, es sieht chaotisch aus, aber das ganze Zeug ist NICHT alles von mir!!! Da sind noch fünf andere in dem Zimmer. Aber vielleicht könnt ihr euch dann auch vorstellen, dass ich ab und zu mal flüchten muss, einfach raus aus dem Zimmer und aus dem Hostel, so nett die Leute auch sind. Da ich nun mal keine Tür habe, die ich hinter mir zu machen kann, um mal ein bisschen Ruhe zu haben – außer der Klotür – mache ich immer wieder längere Spaziergänge und erkunde die Umgebung von Wellington, sofern das zu Fuß zu schaffen ist. Gestern bin ich beispielsweise zum Windrad in Brooklyn gelaufen. Mein Kollege im Hotel hatte mir empfohlen, dass man von dort oben eine wunderbare Aussicht auf Wellington hat. Als er mir davon erzählt hat, klang es so, als wäre das ein Spaziergang von etwa einer halben Stunde, aber die ganze Tour hat dann doch mal locker drei ein halb Stunden gedauert. Gut, dass ich meine Wanderschuhe angezogen hatte.

Der weiße Fleck auf dem Meer ist die Fähre, die von Wellington aus zur Südinsel fährt.

Und auf dieser Schotterpiste bin ich den Berg hoch zum Windrad gelaufen.

Viele liebe Grüße,
Harald